Pizzaboden

heute mal ein Rezept 😊
fĂŒr einen Schneller Pizzaboden / Herzhafte Knabberei

fĂŒr mich alleine mache ich mir meist ~200g Mehl.
als Pizza-Brot ist das dann eine Portion..
wenn Belag drauf kommt mach ich meist nur eine HĂ€lfte mit Belag –
und dann reicht das auch –
den Rest als kleine StĂŒckchen zum Knuspern 🙂

HÀlt sich ganz gut in einem Topf oder Àhnlichem..
(ein bisschen Luft sollte dran kommen sonst wird es feucht)

Zutaten

hier als Rechen-Grundlage auf 100g Mehl angegeben:

– 100g Mehl
– 1g Natron (Kaiser-Natron – dies lustigen Old-School GrĂŒnen PapiertĂŒtchen)
– 5g Salz
– 28g Wasser
– 12g Zitronensaft (Direktsaft)
– 15g Oliven Öl

Anmerkungen

beim Mehl nehme ich im Normalfall eine Mischung aus
50% Dinkel-Mehl 630 & 50% Vollkorn Dinkel-Mehl
hier lÀsst sich auch gut Experimentieren.
einfach Anteilig die Mehle Variieren –
z.B. mit Emmer Mehl oder Dinkel 1050 oder Roggen Mehl…

um so Gröber das Mehl umso gröber auch der Teig und entsprechend Knusperiger das Ergebnis..
(zumindest war das so meine Erfahrungstendenz…)
bei diesen Experimenten am besten mit kleiner Menge Ausprobieren wie sich das ganze verhÀlt..

Das Rezept funktioniert auch erstaunlich gut mit 100% Buchweizenmehl.
(klar wird es dann etwas fester und sehr Nussig im Geschmack..)
ToDo: ausprobieren wie es sich mit Anteilig MaistÀrke verhÀlt..

Es ist auch sehr wichtig das genug Zitronensaft rein kommt –
hier lieber ein bisschen mehr..
(GesamtflĂŒssigkeitsmenge sollte ungefĂ€hr gleich bleibe sonst klebt der Teig mega..)
bei zu wenig Zitrone hingegen kann nicht alles an Natron reagieren –
das fĂŒhrt zu einem ‘Laugen’ Geschmack – der eventuell sehr stark/eklig sein kann…
(hab ich schon ausprobiert..)
lieber eine ganz leicht Zitronen-Note…
(Zitrone hab ich bis jetzt auch noch nicht raus schmecken können)

Zubereitung

Benötigte Utensilien:

  • eine SchĂŒssel
  • einen Kleinen-Lang-Stiel-Löffel 😉

beim Zubereiten erst alle Trockenbestandteile (Mehl Natron Salz) gut verrĂŒhren
Dann eine kleine Mulde in der Mitte machen –
dort dann das Wasser einfĂŒllen –
dann den Zitronensaft ins Wasser –
dann vorsichtig die Zitrone im Wasser verteilen und
weiter das ganze mit dem Mehl vermengen –
wenn fast alles an Mehl aufgenommen ist (wird ein ‘Brei’)
das Öl darĂŒber verteilen –

dann noch mal gut Mit dem Löffel durch mantschen 😉
damit das Öl schon mal relative gut verteilt ist
damit sollte schon mal fast alles an Teig auch relative  leicht vom löffel abgehen..
als nĂ€chstes gemĂŒtlich mit der Hand durchkneten bis eine GleichmĂ€ĂŸige Masse entsteht. – ca 5-10min…
beim Buchweizen klebt diese dann schon ein bisschen…
allerdings blieb an der SchĂŒssel nix haften..

nun Ausrollen (beim Buchweizen zwischen Zwei Backpapieren)
mein Ziel ist so ca 5mm Teig dicke.
200g passen damit bei mir immer ganz gut auf ein Rost (Backpapier drunter lassen)

nach dem Ausrollen nehme ich meist die Kante des Löffels und trenne damit die FlÀche in zwei Teile
(den Teig so ‘einritzen’ – meist Funktioniert das mit so einer Art ‘Wiegenbewegung’ des Löffels ganz gut..)
und die eine HĂ€lfte Unterteile ich dann weiter in ‘Knabber GrĂ¶ĂŸe’ 😉

und dann im Backofen (Vorgeheizt)  bei Umluft 160°C ca 10min backen
(bei unserem Ofen braucht es unvorgeheizt gesamt 20min)

hier ist auch einfach mal gegen ende zu prĂŒfen – passt der BrĂ€unungs-Grad und ist der Teig durch –
eventuell – je nach Ofen- nach ca 2/3 der Zeit (~6min / 15min) mal kurz Feuchtigkeit raus lassen..
(der Ofen hier ist super dicht weil er auch Dampf kann.. da geht sonst nix raus…)
nach dem Backen heraus holen und AbkĂŒhlen lassen –
beim ‘sofort verzerr’ eventuell noch eins zwei StĂŒcke rein legen damit sie warm bleiben…
den Rest raus holen sonst wird er knuspriger 😉

Lass es dir schmecken 🙂